Psychodynamische Aufstellungen

Sichtbar werden lassen, was im Weg steht

Es ist ein großes Geschenk, ganz bei sich selbst anzukommen, zu erkennen, wer wir sind und in Freiheit wählen zu können, wie wir unser eigenes Leben gestalten wollen.

Oft gelingt uns das nicht ... es steht scheinbar etwas im Weg, von dem wir glauben, es nicht verändern zu können oder es nicht verändern zu dürfen. Unser Leben wirkt fremdbestimmt, so als ob uns etwas von außen daran hindern würde, bei uns selbst anzukommen. Dabei gibt es etwas in uns selbst, das die Befreiung nicht erkennt, für uns hinderliche Schlüsse zieht und uns folglich viel Kraft raubt.

Wichtige Fragen an dich selbst können sein:

Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?

…, wenn ich frei wäre?

…, wenn ich mich wirklich gefunden hätte?

…, wenn ich aus mir die Konsequenzen zöge?

  • Was sieht dein Gegenüber, wer du bist und wer bist du wirklich?
  • Wie radikal kann ich mich selbst annehmen?
  • Was tue ich immer wieder nur für die anderen?
  • Was berührt wirklich und was ist ein „falsches“ Selbst?
  • Sind Geben und Nehmen bei mir ausgeglichen?
  • Bin ich mit mir im Frieden?

Was ist eine Aufstellung?

Oft können wir unseren Alltag problemlos analytisch denkend einordnen, finden jedoch mit unseren bisherigen Denk- und Glaubensmustern keine Lösungen für unsere Herausforderungen, weil wir uns durch die immer gleichen Gedanken im Kreis drehen.

Aufstellungen sind ein sehr effektives Werkzeug, um unbewusstes Zusammenwirken und unbewusste Anteile in scheinbar unlösbaren Situationen oder Konflikten sichtbar und körperlich sowie seelisch spürbar zu machen. In einer Aufstellung werden Fragen des Zusammenlebens und Zusammenwirkens von Familien, Arbeitsteams oder anderen engen sozialen Gemeinschaften durch andere Personen (auch Stellvertreter*innen oder Protagonist*innen genannt) stellvertretend abgebildet.

Was können wir in einer Aufstellung sehen, erkennen oder lernen?

In einer psychodynamischen Aufstellung zeigen und sprechen die Protagonist*innen Gefühle oder Vorstellungen aus, die sie selbst in ihrer Stellvertreter*in-Rolle wahrnehmen. Die Person, die ihr eigenes Anliegen aufstellt, bleibt die ganze Zeit im Raum – zunächst in einer Zuschauer-Position; sie bleibt durchgehend Experte des eigenen Anliegens und wird immer wieder in die sich zeigenden Prozesse von den Aufstellungsleitern einbezogen, um das Geschehen, angebotene Interventionen und sich entwickelnde Lösungen nachvollziehen bzw. selbst mit gestalten zu können.

Die Verbindungen, die zwischen den Personen des aufgestellten Systems auf der Seelenebene bestehen, werden sichtbar und körperlich erlebbar. Die ungelösten Konflikte, verdrängten Gefühle und Bedürfnisse jedes Einzelnen, die bisher in diesem System nicht gesehen und gewürdigt wurden, werden erkennbar. Dadurch kann eine tiefere Ebene erreicht werden, in der Gefühle, Bedürfnisse und eine Seelenverbundenheit eine Rolle spielen dürfen.

Oft werden die Personen mit eigenem Anliegen gegen Ende der eigenen Aufstellung selbst in ihr aufgestelltes Stellvertreter-System hineingeholt, um das sich lösende Geschehen sozusagen am eigenen Leib zu erfahren und die Lösung selbst zu vollziehen.

Warum liegt unser Fokus bei den Aufstellungen auf der Psychodynamik?

Gefühle, Vorstellungen und Bedürfnisse, die sichtbar werden, zeigen nicht nur, wie z. B. ein Familiensystem funktioniert. Ebenso helfen sie uns, in den Blick zu bekommen, welche Anteile wir selbst an der Psychodynamik haben, die in unserem Beziehungssystem wirkt oder vielmehr bisher vorgeherrscht hat. Über das Sichtbar-Werden und das Verstehen, wie die Psychodynamik in meinem System und in mir selbst wirksam ist oder bisher immer wirksam war, kann ich ab sofort durch mein neues Bewusstsein darüber auf die Beziehungen und seelischen Prozesse mit mir wichtigen Menschen in meinem System besser Einfluss nehmen.

Wie gelingt die Lösung meiner offenen Fragen und ungelösten Konflikte?

Wir können mit der Methode der psychodynamischen Aufstellungsarbeit sowohl Veränderungen für unser eigenes Familiensystem als auch für unsere Beziehungen mit unseren Arbeitskolleg*innen oder anderen uns wichtigen sozialen Bezugssystemen erarbeiten.

Lösungen entstehen dort, wo wir bereit sind, uns wirklich auf Veränderung einzulassen. Wenn Mut auf Ehrlichkeit trifft und wir unseren offenen Fragen mit Vertrauen begegnen, wachsen wir Schritt für Schritt in unsere Lösungen hinein. In einer Aufstellung kann sich zeigen, wo wir uns selbst noch nicht ganz wahrnehmen und fühlen können – und genau dort bleiben Lösungen verborgen, bis wir bereit sind, hinzuspüren.

Es ist also kein Drama, sondern ein großes Geschenk, wenn unsere eigenen Begrenzungen und Blockaden in einer Aufstellung sichtbar und fühlbar werden. Aus dieser Klarheit erwächst die Möglichkeit zur Veränderung. Mit unserem eigenen inneren Wandel öffnen wir zugleich Türen für die Veränderung unseres gesamten Systems.

Es ist wichtig, dass wir uns immer bewusst machen: Wenn wir in uns gegründet und im Herzen geklärt sind, entfaltet sich daraus eine stille und kraftvolle Wirkung über uns hinaus: In unserer Familie, an unserem Arbeitsplatz, in Gemeinschaften und Feldern, in die wir eingebunden sind. Unser Unfrieden wie auch unser innerer Frieden wirken weiter – durch die Zeit, durch Beziehungen, hinein in die Systeme, die nach uns kommen. Deshalb ist jede Klärung nie nur persönlich. Sie ist immer auch ein Beitrag und ein Geschenk für das größere Ganze.


„ Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt! “

Mahatma Gandhi


Unsere Aufstellungen finden immer an ausgewählten Samstagen in der Zeit zwischen 10:00 und 18.30 Uhr in der Praxis meines Mannes statt.

Psychotherapeutische Praxis Sebastian Rühl…

Wir freuen uns immer über zahlreiche Anmeldungen von Stellvertreter*innen, ohne die diese Arbeit gar nicht möglich ist.

Ort:
Christophstraße 34
72072 Tübingen.

Kosten:
Teilnehmer*innen mit eigener Aufstellung zahlen 180 Euro.

Teilnehmer*innen ohne eigene Aufstellung bringen bitte eine Kleinigkeit für unser gemeinsames Mittagsbuffet mit. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Stellvertreter*innen ihren Beitrag in Form ihrer Präsenz und Bereitschaft, sich selbst in die Rollen für die Aufstellenden zu begeben, leisten. Es schafft zugleich eine schöne Gemeinschaft, wenn sie die anderen mit einem kleinen Essensbeitrag versorgen.

Vorbereitung auf eine eigene Aufstellung:
Mein Mann und ich führen mit allen Teilnehmer*innen mit eigenem Anliegen vorab jeweils ein persönliches Gespräch, um selbst ein erstes Gespür dafür zu entwickeln, worum es bei den jeweiligen Anliegen gehen könnte. Die Vorgespräche können nach Absprache auch per Videokonferenz oder Telefonkonferenz erfolgen.

Anmeldungen und weitere Fragen nehme ich gern auf:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.Mobil: 0179 – 2 444 024

So erreichen Sie mich

Ingrid Elyas

Lehlestraße 19 · 72144 Dußlingen
im Landkreis Tübingen
Mobil: 0179 – 2 444 024
E-Mail: Ingrid.Elyas@herz-anker-raum.de

TERMINE NACH VEREINBARUNG

Meine Praxis befindet sich in einem Wohngebiet.
Sie können entweder direkt in der Lehlestraße parken, in den umliegenden Straßen oder am Lehlepark.

Link zu Google Maps…

Was Sie bei mir finden

  • Einzelberatung & Einzeltherapie
  • Paar- und Beziehungsgespräche
  • Gespräche mit Familien, Angehörigen oder anderen wichtigen Zugehörigen – auf Wunsch auch im Tandem mit meinem Mann
  • Raum für Themen wie Sterben, Tod, Trauer und Versöhnung

Meine Angebote richten sich an Selbstzahler*innen, da ich weder Heilpraktikerin noch approbierte Psychotherapeutin bin.

Honorar

Einzel-, Paar- und Familientherapie

Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem Entwicklung und Wandel möglich sind – in der Einzelbegleitung ebenso wie im Miteinander als Paar, als Familie oder mit weiteren Ihnen wichtigen Zugehörigen.

Ich kann Sie allein begleiten, und ich kann Sie gemeinsam mit meinem Mann, Dipl.-Psych. Sebastian Rühl, – im Tandem – begleiten, wenn Sie sich das wünschen und es für Ihre Themen sinnvoll und unterstützend ist.

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